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The Great Migration - Wo ist das Gnu ?

Alljährlich begeben sich über eine Million Gnus, etwa 200.000 Zebras, Topi und Elen Antilopen auf die große Wanderschaft, immer auf der Suche nach dem frischen und nahrhaften Gras, das sofort nach jedem noch so kleinsten Niederschlag die ostafrikanischen Steppen begrünt. Diese Wanderung bringt große Gefahren mit sich: reißende Flüge wie der Grumeti oder der Mara Fluß,

Raubkatzen, für die manch geschwächtes Tier eine leichte Beute ist, und viele viele Kilometer. Für Safari-Enthusiasten ist dieses Erlebnis ein absolutes Muss und ein Highlight, das ewig in Erinnerung bleiben wird. Nun stellt sich die Frage, wann man denn wohin fahren soll. Leider ist dies nicht mit absoluter Sicherheit zu beantworten, da auch in Afrika das Klima nicht mehr den Regeln folgt und die Gnuherden weniger  berechenbar sind. 
Grundsätzlich kann man davon ausgehen, daß in den Monaten Dezember bis März die Südliche Serengeti und die benachbarte Ngorongoro Conservation Area (Ndutu) zum Tummelplatz der Gnus werden. Hier werden dann auch die Kälber geboren, bevor sich die Herden ab März/April in Richtung Norden auf den Weg machen. Außer mobilen Zeltcamps gibt es in diesem südlichen Teil kaum akzeptable Unterkünfte. Während der Pirschfahrten begegnet man den Tieren und den gerade geborenen Kälbern, immer dicht gefolgt von Hyänen und Raubkatzen. In diesem feuchten Ebenen fühlen sich auch Störche sehr wohl, zu Tausenden bevölkern sie die Steppen. 

Im Zeitraum April bis Juni, der Regenzeit in Tansania, wandern die Gnus gemächlich in Richtung Kenianischer Grenze, Sie zu dieser Zeit in einer bestimmten Region festzumachen ist schier unmöglich. Ab Juni sollten die Herden dann in der nördlichen Serengeti angekommen sein, und nun beginnt der gefährlichste Teil der Reise. Die Flüsse Grumeti und Mara müssen überquert werden, die Herausforderungen bestehen in der starken Strömung und den im Wasser lauernden Krokodilen, die schon lange auf dieses einfache Mahl warten, sozusagen "All you can eat". Oftmals sind die Flußufer steil, und viele Gnus schaffen zwar das rettende Ufer, um dann doch noch abgetrieben zu werden. Wenn Sie auf Youtube suchen, finden sie zahlreiche Clips, wie Nilpferde Gnus vor der Strömung oder Krokodiken retten. Nach dem Erreichen der Masai Mara in Kenia, werden die saftigen Grasebenen nach Herzenslust abgeweidet und Kraft getankt für die Rückreise, die ja nach Niederschlägen, ab Oktober, oder auch erst Ende November beginnt.

Im Zeitraum Juni bis September haben Sie in allen Camps und Lodges in der nördlichen Serengeti oder in der Masai Mara eine Chance, das große Spektakel, mit etwas Glück sogar ein richtiges River Crossing, mitzuerleben.  Gerade die Masai Mara zieht große Scharen von Interessenten an, unzählige Safarifahrzeuge rangeln an den Flüssen um die besten Aussichtsplätze, leider ist derzeit eine Begrenzung der Besucher, wie z.B. im Ngorongoro Krater, nicht in der Diskussion. Wir haben einige wirkliche Geheimtips, wo Sie die Migration in relativ ungestörter Atmosphäre beobachten können.

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